HKW leistet wesentlichen Teil zum Klimaschutz

Erster Bürgermeister Heidt: Heizkraftwerk mit ganz hervorragenden Werten - Wir arbeiten für den Umweltschutz

HKW informiert
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Pforzheim - 13.06.2014: Das Heizkraftwerk Pforzheim hat sich in den vergangenen Jahren zu einem enorm wichtigen Bestandteil des Klima- und Umweltschutzes der Stadt Pforzheim entwickelt. Neben der Mitverbrennungsanlage im Heizkraftwerk ist es vor allem das Biomasse-Heizkraftwerk, das wesentlich zu den ganz hervorragenden Werten beiträgt. Auch bei der jüngsten Vorstellung der Emissionswerte 2013 wird dieser hervorragende Eindruck des HKW bestätigt: "Die Bedeutung dieses lokalen Strom- und Fernwärmeerzeugers ist vielen Menschen gar nicht bewusst. Allein durch die zentrale Fernwärmeerzeugung im Heizkraftwerk mit seiner intensiven Rauchgasreinigung werden rund 18.000 Einzelfeuerungen vermieden. Das ist aktiver Umweltschutz", so Erster Bürgermeister Roger Heidt.

Durch die hocheffizienten Abgasreinigungsanlagen filtern Schwefeldioxide, Stickoxide, Staub und Schwermetalle sehr effektiv heraus. Das ist eine große Entlastung bei den Schadstoffen für die Pforzheimer Bürgerinnen und Bürger. Weitere Beispiele lassen sich sowohl bei der Mitverbrennungsanlage als auch im Biomasse-Heizkraftwerk finden. Bei der Mitverbrennung liegt das Pforzheimer Heizkraftwerk beim Gesamtstaub um den Faktor 1000 unter dem Grenzwert. Dioxine und Furane liegen soweit unterhalb der Messgrenze, sie sind praktisch nicht mehr feststellbar. Auch im Biomasse Heizkraftwerk können sich die Werte mehr als sehen lassen. Die Summe des Cadmium- und Thalliumwertes liegt unterhalb der Nachweisgrenze. Im gesamten Kraftwerk wird inzwischen Fernwärme zu mehr als 50 Prozent aus regenerativen Brennstoffen erzeugt. Ein Wert, der "Pforzheim umweltpolitisch auf einen Spitzenplatz im Land bringt, die ehrgeizigen CO²-Minderungsziele von Bund und Land haben wir erreicht", so Roger Heidt.

Modernste Gas-Heizkessel zur Abdeckung von Wärmespitzen

Im HKW Pforzheim wird seit 1965 Strom und Wärme in Kraftwärmekopplung erzeugt. Der aus dem Jahr 1980 stammende sogenannte Kombiblock (Gas- und Dampfturbinenanlage) wurde bereits mehrmals technisch nachgerüstet. Da die Anlage nur noch bis Ende 2015 betrieben werden darf, sucht das HKW Pforzheim nach Möglichkeiten in der Zukunft. Als Ersatz wurde eine reine Heizvariante auf Basis von umwelt-freundlichem Erdgas ohne Stromerzeugung gewählt. Die technischen und wirtschaftlichen Untersuchungen im letzten Jahr ergaben für eine Ersatzinvestition als Kraftwärmekopplungsanlage keine hinreichende Wirtschaftlichkeit. Die Erklärung: Die über die Wärmeerlöse derzeit hinaus notwendigen Stromerlöse zeigen sich als kaum kalkulierbar.

Emissionsbericht 2015

  • Biomasse Heizkraftwerk Pforzheim 168kb
  • Wirbelschichtfeuerung im Heizkraftwerk Pforzheim 209kb

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