Neuer Lagerplatz für Holzhackschnitzel

25.08.2011 / EBM Heidt: HKW hat sich zu einem ernorm wichtigen Bestandteil des Klimaschutzkonzeptes entwickelt.

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Das Heizkraftwerk Pforzheim hat sich in den vergangenen Jahren zu einem sehr wichtigen Bestandteil des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Pforzheim entwickelt. Vor allem das Biomasse-Heizkraftwerk, in dem der regenerative Brennstoff Holz eingesetzt wird, "leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemission (CO²-Einsparung)", so der Erste Bürgermeister Roger Heidt. Neben der Stromerzeugung im Biomasse-Heizkraftwerk wird hier ganzjährig die Grundlast der Fernwärmeversorgung sichergestellt. Im Jahr 2011 werden stolze 80 Millionen KWh Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt. 130 Millionen KWh der im Heizkraftwerk produzierten Fernwärme wird inzwischen aus dem regenerativen Brennstoff Holz erzeugt, das sind 40 Prozent. Dieser Einsatz der Fernwärme katapultiert "Pforzheim klimapolitisch auf einen Spitzenplatz, damit sind die ehrgeizigen CO²-Minderungsziele von Bund und Land in Pforzheim bereits heute erreicht", schwärmt der Erste Bürgermeister. Durch den Einsatz des regenerativen Brennstoffs Holz wird in Pforzheim ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen geleistet. Um die Versorgungssicherheit der Pforzheimer Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen hat die HKW-GmbH entschieden, ein sogenanntes Winterlager für die Holzhackschnitzel auf der Deponie Hohberg einzurichten.

Um der großen Bedeutung des Biomasse-Heizkraftwerkes gerecht zu werden, "müssen wir investieren", so Roger Heidt. Während die Versorgungslage mit Holz während der Sommermonate unproblematisch ist, kommt es erfahrungsgemäß in den Wintermonaten immer wieder zu Versorgungsengpässen. Zu Problemen kommt es dabei oft wegen der der Witterungsverhältnisse, "über die Weihnachtszeit stellen wir immer wieder Engpässe bei den Transportunternehmen fest", so HKW-Geschäftsführer Martin Seitz. In den zukünftigen Lagerboxen können rund 2.000 Tonnen fertige Holzhackschnitzel eingelagert werden. Bei einem täglichen Bedarf von 400 Tonnen Holz entspricht dies einer theoretischen Vollversorgung des Kraftwerkes von fünf Tagen.

Durch die zentrale Fernwärmeerzeugung im HKW Pforzheim mit seiner intensiven Rauchgasreinigung werden rund 18.000 Einzelfeuerungen vermieden. Dies ist eine große Entlastung bei den Schadstoffen für die Pforzheimer Bürgerinnen und Bürger. Die aktuell veröffentlichten Emissionswerte bestätigen dies erneut. Das HKW unterschreitet die vorgeschriebenen Grenzwerte für Schadstoffe weit, "zum Teil bis unter die Nachweisgrenze", so der Erste Bürgermeister.

Diesbezügliche Artikel der "Pforzheimer Zeitung" und des "Pforzheimer Kuriers" sind im Pressespiegel verfügbar.

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