Beeindruckende Werte im Heizkraftwerk Pforzheim
Bekanntgabe der Emissionswerte 2009 für die Wirbelschichtfeuerung und das Biomasse-Heizkraftwerk
Pforzheim, 15.05.2010: "Das Heizkraftwerk Pforzheim (HKW) leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz", so Erster Bürgermeister Roger Heidt. Seit Kurzem liegen die Emissionswerte 2009 für die Wirbelschichtfeuerung und das Biomasse-Heizkraftwerk vor. Dabei werden die vorgegebenen Grenzwerte alle eingehalten, oftmals deutlich unterschritten, in einigen Fällen um einen vieltausendfachen Faktor. "Insbesondere bei den Schwermetallen, beim Gesamtstaub und bei den lange Jahre in der Diskussion stehenden Dioxinen und Furanen erzielt das Heizkraftwerk in Pforzheim ganz hervorragende Werte; die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt brauchen sich überhaupt keine Sorgen angesichts dieser Werte zu machen", so Roger Heidt. Ausdrücklich band er den Aufsichtsrat der Heizkraftwerk Pforzheim GmbH mit ein, "der in all den vielen Jahren die ständigen und weitreichenden Verbesserungen am Heizkraftwerk mitgetragen hat, die nunmehr zu den hervorragenden Werten beitragen". Bei den Schwermetallen sind beispielsweise bei Arsen 0,02 Milligramm pro Kubikmeter gefordert, der Wirbelschichtblock des Heizkraftwerks erreicht hier einen Emissionswert von 0,001 mg; bei Thallium besteht ein Grenzwert von 0,01 mg, das Heizkraftwerk entlässt 0,00005 mg/m3; Dioxine und Furane verlangen Grenzwerte von 0,02 ng/m3, das Heizkraftwerk entlässt hier einen Wert, "der eigentlich überhaupt nicht mehr messbar ist, so gering ist er", so HKW-Geschäftsführer Martin Seitz.
Sauberer Brennstoff-Mix
Seit dem vergangenen Jahr werden im Wirbelschichtblock auch Ersatzbrennstoffe zuge-führt. Wie versprochen und vorausgesagt, wurden im gemessenen Zeitraum die gefor-derten Verbrennungsbedingungen stets eingehalten. Durch den Einsatz der Ersatzbrennstoffe leistet das Heizkraftwerk einen wichtigen Beitrag zur Einsparung von fossilen Energieträgern. So hat sich der Brennstoffeinsatz im Heizkraftwerk über die vergangenen Jahrzehnte deutlich verändert: "Heute liegt der Anteil der regenerativen Energieträ-ger am Brennstoffeinsatz bei weit über 40 Prozent, wir leisten hier einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz", so der Erste Bürgermeister. Zurückzuführen sind diese hervorragenden Werte auf eine leistungsfähige Anlage, eine gute Mannschaft und "wir haben uns alle dem Umweltschutz verpflichtet, unsere hervorragenden Werte sind nicht selbstverständlich, sondern hart erarbeitet", so Roger Heidt.
Auch bei der Biomasse stimmen die Werte
Im vergangenen Jahr wurden rund 94.000 Tonnen Altholz verbrannt. Die Reinigung der entstehenden Rauchgase erfolgt durch ein mehrstufiges Rauchgas-Reinigungssystem. Auch hier stimmen die Grenzwerte. Bei Dioxinen und Furanen ist ein Grenzwert von 0,1 ng/m3 gefordert, der gemessene Wert liegt bei kleinen 0,001 ng/m3 und damit "prak-tisch nicht nachweisbar". Auch bei Cadmium, Thallium und Quecksilber werden die Grenzwerte teilweise um den Faktor 1000 unterschritten. Beim Gesamtstaub "haben wir einen Traumwert erreicht", so Martin Seitz. Als gesetzlicher Grenzwert ist ein Tagesmittelwert von 10 mg/m3 gefordert, der Emissionswert für das Heizkraftwerk Pforzheim liegt bei 0,3 mg/m3.
Emissonsbericht 2009
Für weitere Fragen und Auskünfte zu den einzelnen Werten rufen Sie uns an oder benutzen Sie unser Kontaktformular.
Themenmappe
Ihr Kontakt
Telefon 07231 39-1777 Telefax 07231 39-1437
E-Mail


Das HKW informiert